Allianz gegen Ambrosia im RNK

Das beifußblättrige Traubenkraut wie die Ambrosia artemisiifolia auf deutsch heißt, ist ein Neophyt, deren Blütenpollen in der Zeit vom Juli bis zu den ersten Frösten im Herbst Allergien auslösen können. Und das im Umkreis von vielen Kilometern. Das können auch Allergien auf ganz andere Stoffe oder Pflanzen sein – was die Zuordnung schwierig machen kann. Allergiker, insbesondere Asthmatiker können in lebensbedrohliche Zustände geraten. Bayern rechnet dieses Jahr mit 75Mio € an zusätzlichen Kosten in Gesundheitswesen, in 20 Jahren wird es über eine Milliarde sein, wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird.

Es gibt in Deutschland keine gesetzlichen Grundlagen von behördlicher Seite gegen die Plage vorzugehen. Von daher sind alle Initiativen privat.
Je größer der Handlungsdruck, desto stärker die Unterstützung durch die Kommunen oder die Kreise.

Was wir brauchen:

Eine Meldestelle: die zentrale Meldestelle in BaWü für Ambrosiea-Funde ist bei der Landesanstalt für Umwelt (LUBW) . Die LUBW  wäre aber höchst erfreut, alle fehlerhaften Meldungen ausgeschlossen zu haben.  An dieser Stelle können wir unterstützen und vermeintliche Funde vorab bewerten und evtl vor Ort überprüfen.

Scouts: Menschen, welche die potentiell betroffenen Flächen und die bekannten Fundstellen beobachten und melden.

Unterweisungen: In öffentlichen Flächen sind die Grünflächenämter – oder wie sie immer heißen – der Kommunen zuständig.
Wir möchten aber auch möglichst viele Bürger im Erkennen und Bekämpfen ausbilden.

Bekämpfung: Möglichst viele Menschen sollen Ambrosia sachgerecht und ohne sich zu gefährden entsorgen können – und entsprechende Rückmeldungen geben.

Ziel: Das vordringliche Ziel ist, Ambrosia am Blühen zu hindern, da allein von der blühenden Pflanze die allergene, gesundheitsgefährdende Wirkung ausgeht.
Das zweite Ziel ist, dass sich Ambrosia nicht etabliert, sie also an der Samenbildung zu hindern.
Wir möchten möglichst viele Menschen im Rhein-Neckar Kreis aktivieren, mitzumachen.

Wir sind eine private Initiative, privat finanziert und organisiert, ohne finanzielle Interessen.
Mitmachen ist unentgeltliches Ehrenamt.

Quasi eine Bürgerinitiative.

Wenn man die rechtlichen Möglichkeiten und die Arbeit der anderen Bundesländer betrachtet, scheint das die einzige Möglichkeit zu sein, der Plage Herr zu werden.
Aber wir haben Zusagen zur Unterstützung durch die Stadt Wiesloch, das Landratsamt RNK, die LUBW (Landesanstalt für Umwelt BW).
Auch die Umweltministerien von Brandenburg und Bayern haben uns unterstützt mit wertvollen Hinweisen und Unterlagen.