Bekämpfung

Das primäre Ziel ist, die Pflanze am Blühen zu hindern.
Das zweite Ziel ist, die Samenproduktion zu verhindern.

Die mit Abstand effektivste Methode ist das Ausreißen von Hand.

Mulchen oder Mähen ist die zweite Wahl, der Zeitpunkt soll so spät wie möglich gewählt werden, noch vor der Blüte, am besten vor einer längeren Trockenphase.
Die kräftigsten Pflanzen treiben dann wieder aus und entwickeln sehr schnell Blüten. Unter starkem Stress entwickelt sie nur weibliche Blüten. Diese Pflanzen sind sehr klein und schwer zu finden (das sind eigene Beobachtungen).

Die dritte Wahl, die in der Landwirtschaft (noch) zugelassen ist, ist der Einsatz von Glyphosat, die aber ökologisch bedenklich ist. Das vollständige Beseitigen kann mit der Maßnahme auch nicht garantiert werden, nur dass der extreme Stress die Produktivität stark heruntersetzt. Ambrosia produziert im Mittel 3000 Samen, unter günstigen Bedingungen sind es mehr als doppelt so viele.

Die Flächen müssen 2-wöchentlich begangen werden, bzw. wieder gemulcht werden.

Von besonderer Bedeutung sind die Arbeitssicherheitsmaßnahmen.
Dichte Gummihandschuhe sind unabdingbar, Atemschutzmaske Klasse FFP3 (das ist eine dichte Maske mit Feinstaubfilter) und dichte Schutzbrille bei blühenden Pflanzen. Das gilt vor allem auch beim Mulchen, da hierbei besonders viele Pollen verschleudert werden können.
Man muss dabei aber bedenken, dass die Pollen noch viele Kilometer (nach dem Julius-Kühn Institut bis 200 km)  entfernt Allergien auslösen können. Die Schutzmaßnahme nicht zu ergreifen ist gefährlich, aber einen wirklichen Schutz können sie nicht bieten.
Allergiker und Asthmatiker sollten nicht mit blühenden Pflanzen in Kontakt kommen.

Danach ist wichtig, dass die Fundorte über Jahrzehnte ab Juli regelmäßig kontrolliert werden.
Die Empfehlungen sind monatlich, eigene Erfahrung zeigt, öfter ist besser.